Starke Stimme für Neuss beim Landesintegrationsrat NRW: Aktiv gegen Diskriminierung und Rechtsruck!
Am vergangenen Wochenende fand im Kölner Rathaus die Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrates NRW statt – ein kraftvolles Zeichen für gelebte Demokratie und politische Partizipation. Mit über 140 Teilnehmer:innen aus 114 Kommunen war die Versammlung hervorragend besucht.
Für uns als Liste DIE LINKE Neuss war Anastasia Romas gemeinsam mit Ataman Yildirim (Liste Aktiv für Neuss) als Delegierte unseres neu gewählten Neusser Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration vor Ort, um unsere Stadt auf Landesebene zu vertreten.
Neuer Vorstand und eine linke Stimme in der Kontrollkommission
Die Versammlung stellte wichtige Weichen für die neue Amtsperiode. Wir gratulieren dem wiedergewählten Vorsitzenden Tayfun Keltek und dem gesamten neuen Vorstandsteam herzlich – besonders stark ist das Signal eines Frauenanteils von über 50 Prozent im neuen Gremium.
Mit Fotis Matentzoglou aus dem Ortsverband Gelsenkirchen ist erneut ein langjähriges Mitglied der LINKEN auf Landesebene aktiv. Er wurde erfolgreich in die Kontrollkommission gewählt. Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche, starke und vertrauensvolle Zusammenarbeit!
Potenziale sichtbar machen statt Klischees bedienen
Neben der Vernetzung mit engagierten Kolleg:innen aus ganz NRW stand die inhaltliche Arbeit im Fokus. In Zeiten multipler Krisen und des spürbaren Erstarkens rechtspopulistischer Kräfte ist diese landesweite Arbeit wertvoller denn je.
Besonders inspiriert hat uns die Vorstellung des Projekts „Mehr als Du siehst!“. Es lenkt den Blick weg von defizitorientierten Klischees und rückt stattdessen die realen Potenziale, die gelebte Mehrsprachigkeit und die transkulturellen Kompetenzen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte in den Vordergrund. Das ist genau der Perspektivwechsel, den wir auch in Neuss brauchen.
Unsere Forderung: Das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) für NRW jetzt!
Schöne Worte und Lippenbekenntnisse reichen jedoch bei Weitem nicht aus. Um echte Chancengerechtigkeit und Schutz zu garantieren, fordern wir die Einführung eines wirksamen Landesantidiskriminierungsgesetzes (LADG) für NRW, das bereits in den Startlöchern steht. Nur so schließen wir endlich die bestehenden Schutzlücken des Bundesrechts und stellen sicher, dass Diskriminierung – auch und gerade durch staatliche Behörden, Schulen oder die Polizei – klare rechtliche Konsequenzen hat.
Wir nehmen jede Menge Rückenwind, neue Synergien und konkrete Ideen mit zurück nach Neuss, um unsere Arbeit im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration mit voller Kraft fortzusetzen!

